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[Document Infos Région] Europe Infos Champagne-Ardenne n° 75 mars 2013 + « Partenariats européens »

Europe Infos n°75 – Mars 2013

Bulletin n°1 mars 2013

[Europe – Culture – Education] « Via Bayard » – Berufskolleg Ehrenfeld : « Wir sind die Geschichten, die wir von uns erzählen. »

 

 

Fortbildung und Ideenwerkstatt zur Entwicklung eines gemeinsamen europäischen Sagenweges in Vireux–Wallerand. 18.-24. März 2012

 

« via bayard »

Der Verein Ligue de l’Enseignement / Europäische Sagenstraße hat zu einer Fortbildung und Ideenwerkstatt in die Ardennen eingeladen. Ziel ist es, in gemeinsamer Arbeit mit Organisa­tionen aus Belgien, Frankreich, Luxemburg und Deutschland einen grenzüber­schreitenden Entdeckungsweg der gemeinsamen europäischen Kultur zu entwickeln: die «via bayard». Zielgruppe sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene. 

Fünf angehende Erzieher/-innen Tanja Burgwinkel, Tilmann Hartkopf, Kathrin Nöll, Sebastian Schulz, die zukünftige Kinderpflegerin Sevda Izki und der Lehrer Georg Kesting brachten die Perspektiven der Deutschen mit ins Spiel. Thema ist die Auseinandersetzung mit der gemeinsamen europäischen Geschichte und grenzüberschreitenden Sagen.

Vireux–Wallerand
Die deutsche Gruppe am Mittelpunkt Europas der 15
Chateau le Risdoux

 

Die vier Haimonskinder mit Reinold und seinem Wunderpferd Bayard spielen die Hauptrolle, Karl der Große tritt auf und der den Rheinländern wohlbekannte Roland – der Rolandsbogen ist als Ausflugsziel bekannt. Kaiser Karl kann durchaus als erster Europäer verstanden werden. Er ist Namensgeber des Karlspreises, der seit 1950 durch die Stadt Aachen an Persönlichkeiten oder Institutionen vergeben wird, die sich für Europa stark gemacht haben.

Aus der Zeit heraustreten

Vor unserer Unterkunft, dem Chateau le Risdoux in der Nähe von Vireux–Wallerand fließt die Maas Meuse träge dahin. Morgens liegt lange der Nebel über dem Wasser. Die Zeitempfindung scheint sich hier in den Ardennen dem Tempo des Flusses angeglichen zu haben. Langsam bewegen wir uns in die frühen Jahre der gemeinsamen europäischen Geschichte. Ihren Spuren und den Spuren der Sage werden wir in den nächsten Tagen folgen. 

 

Die oft nicht zu klärende Frage, was ist historisch belegt, was ist Dichtung, führte uns zu der Erkenntnis, dass uns hier zwei Wahrheiten begegnen. Die eine Wahrheit ist die der nachweisbar geschichtlichen Tatsachen. Die andere ist die sich in Bildern alter Erzählungen verdichtende Bedeutung, die wir uns erst erschließen müssen. Die Reinold-Sage wurden von Jahrhundert zu Jahrhundert von Mund zu Mund weitererzählt und dann im hohen Mittelalter durch eine literarische Form gezähmt zu Papier gebracht. Hat sich Reinold wirklich in dieser Burg aufgehalten oder suchten sich die Menschen in Belgien, in Frankreich einen Ort, den sie mit der Sage in Verbindung brachten. So machten sie die Sage zu ihrer Sage. 

Wir erkannten immer wieder, dass beide Wahrheiten nicht immer streng voneinander zu unterscheiden sind, sie fließen ineinander. So genehmigten wir uns Zeiten, in denen wir uns nur in die Sagenwelt hineinträumten.

Spuren entdecken

In dieser Woche begleitete uns Karl der Große und Reinold mit seinem Pferd Bayard auf Schritt und Tritt. Das Thema ist spannend und unser Arbeitspensum enorm. Wir wurden vom Bürgermeister empfangen und erhielten Besuch von Fachleuten. Wir begaben uns hinaus zu historischen und mythischen Orten. Wir erfuhren Fakten und hörten Geschichten. Die alten Zeiten sind gegenwärtig in den Ardennen. Sie begegneten uns in der Form von Ausgrabungen, Burgen, Städten, Skulpturen, Museen und erstaunlichen Naturerscheinungen. Jeder Fund ist mit Geschichte und Geschichten verbunden – alles auch touristisch interessantWir wollen aber mehr als nur sagen: Wat isset hier schön

Das geografische Zentrum eines Europas der noch 15 Staaten war Ausgangspunkt einer Rundreise. Am symbolischen Punkt für Deutschland machen wir unser Gruppenfoto. Der Archäologe Jean-Pierre Lémant führte uns zu römischen Ausgrabungen. Wir begegneten Orten, wo der römische Einfluss auf Sprache, Struktur und Kultur Europas sichtbar wird. 

Dann ein unscheinbares Kirchlein, La Collégiale. Ist das die Kirche, wo man die Grabstätte Pippin des Kurzen vermutet hat, dem Vater Karls des Großen?   Wie kommt hier in die Krypta eine deutsche Inschrift? Hat sich in dieser düsteren Burg Château Montcornet wirklich Reinold mit seinen Brüdern verschanzt, um sich vor der Rache Kaiser Karls zu schützen, bis er von einem Freund verraten wurde? 

Und jetzt: Leise auf diesen See zugehen. Feen sind schreckhaft. Ein kleines Mädchen habe einmal gesagt: Ich habe die Fee gesehen und die war blau. Feen sehen zu können ist das das Vorrecht der Kinder. Und doch fand sich dann auf unserem Gruppenfoto oberhalb des Sees eine kleine Fee wieder – wir lernten, uns verzaubern zu lassen. 

Noel Orsat und Jean-Pierre Lémant
Pippins Gruft in la Collégiale?
La Collégiale

 

Noel Orsat, Initiator der via bayard, schlüpfte in ein goldenes Gewandt und zog uns in der Rolle Karls des Großen in die Abenteuer Reinolds und seiner Brüder hinein. In Charleville-Mézières  kann man diesen Zauber in der Form eines Marionettenspiels erleben.  Und dann an der Straße ein Panzer aus dem zweiten Weltkrieg, die Stadt Sedan, wo wir dem modernen Krieg begegnen  – aber das ist eine andere Geschichte und das Thema eines Nachfolgetreffens.

Noel Orsat am Mittelpunkt der EU der 15

 

Ideen entwickeln

Inhaltlich wurde viel gearbeitet. Erarbeitung historischer Kenntnisse. Auseinandersetzung mit dem Sagenstoff. Entwicklung methodisch-didaktischer Wege zur Vermittlung des Sagenstoffs. Konzeptionsentwicklung eines Seminars zur Ausbildung von Multiplikatoren.

Ein widerständiges Thema

Das Thema ist widerständig. Warum sollte man sich überhaupt mit einem über 1000 Jahre alten Stoff auseinandersetzen. Haben wir heute nicht andere Probleme? 

·   Das Mittelalter ist weit weg, es hat mit uns nichts zu tun und war, wie die Legende sagt, dunkel. Wäre es nicht spannend, wie Dr. Rita Darboven Projektpartnerin aus der Europastadt Aachen vorschlägt, in Form „moderner Heimatkunde“ eine „Zeitkette“ in die Vergangenheit zu legen, um zu erkunden, ob wir Spuren finden, die Europa zu einer verbindenden Idee werden lässt – über Nationalgrenzen hinweg, die mehr ist als das öffnen von Finanzschirmen?

·   In Deutschland kennt kaum jemand diese alte Sage der Haimonsbrüder, aber Franzosen und Belgier sind damit durchaus vertraut, gibt es dafür Gründe, die in der jüngeren Vergangenheit liegen und uns den Blick versperren? Wäre es sinnvoll mit unseren Nachbarn darüber ins Gespräch zu kommen, warum das so ist?

·   Sich mit vier Rittern auf einem Pferd auseinanderzusetzen, die gemeinsam Abenteuer erleben ist sicher ganz nett, aber muss man das wissen? Wie wäre es aber, wenn wir uns Gedanken darüber machen, was sich der Kölner Künstler Heinz Klein-Arendt (1916-2005) dabei gedacht hat als er die Skulptur der Haimonskinder schuf und sie direkt vor einer Grundschule in Braunsfeld platzierte.
Auf Bayard sitzen keine Ritter mehr, sondern vier Kinder. Klein-Arendt schrieb. Die Skulptur ist „Symbol der Schule, die den Werdenden in das Leben hinausführt“.  Erfährt man dann, dass diese Schule als Europaschule ausgezeichnet und zertifiziert ist, ist es keine Frage mehr, wohin die modernen Haimondskinder reiten.

 

·   Heute brauchen wir andere Vorbilder als alten Haudegen, denen es darum ging, sich aufzuplustern und in Kämpfen Kräfte zu messen. Aber erkennen wir in diesen recht klaren Beziehungs-Geschichten uns nicht selbst wieder? Freundschaft und Verrat, Verfolgung und Flucht, Kränkung und Rache, Macht und Ohnmacht, Abschottung hinter Burgmauern und verletzliche Offenheit, Eitelkeit und Demut, Angst und Selbstüberwindung, Gerechtigkeit und Freiheit sind Themen, an denen wir uns noch heute abarbeiten. 

·   Vier Ritter auf einem Pferd, so ein Blödsinn. Historisch belegt ist, dass die Tempelritter sich, als Zeichen der Demut, ein Pferd teilten. Hier sind es vier. Die Vier ist symbolisch zu entschlüsseln. Wir erfahren zum Beispiel die vier als eine Zahl des Ausgleichs, als ein Symbol für die Welt und ihre Ordnung, man denke nur an die vier Himmelsrichtungen und die vier Elemente. Durch das Paradies der Juden, Christen und Muslime flossen vier Ströme. Das Christentum ist durch vier Evangelien überliefert.
Wir kennen aus der Antike die vier Kardinaltugenden Weisheit, Tapferkeit,
  Mäßigung und Gerechtigkeit, die Thomas von Aquin durch drei geistige Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung zu einer Siebenzahl werden lässt. Sieben Jahre liegt Reinold mit Karl im Streit. Dann schließt er Frieden. Reinold begibt sich schließlich nach Köln und baut mit am Dom.
Die Sieben eine Zahl, die etwas zur Vollendung bringt, wie der siebte Tag, an dem man von den Zwängen des alltäglichen Broterwerbs befreit ist. Hier wird eine Tür in die Zukunft geöffnet. Wir dürfen spekulieren und träumen.

·   Dass eine neue Sagenstraße entstehen soll, kann man getrost den an der Touristik interessierten Kommunen und Verbänden überlassen. Aber ist es nicht spannend als Berufskolleg aktiv einen Weg mitzugestalten, der international konzipiert wird und Menschen verbinden, sie miteinander ins Gespräch bringen soll, die Fantasie anregt?

·   Kinder und Jugendliche interessieren sich eh nur für sich selbst, vielleicht für die Mythenwelt der Computerspiele und Cyber-Sagen. Wie wäre es beides zu verknüpfen – die Cyberwelt und die Geschichte, die Kommunikation im Cyber-Raum mit der realen internationalen Begegnung. Ist es nicht so, dass auch eine transnationale Identität Wurzeln benötigt, die Gemeinsamkeiten und nicht das Trennende in den Mittelpunkt stellt?

 

Skepsis ist notwendig, Träume auch

 

Skepsis, besonders von uns Deutschen vorgebracht, ist also notwendig. Von unseren Projektpartnern können wir aber lernen, dass das nicht alles sein kann und wir uns vieler Chancen  berauben, wenn wir die Geschichte erst 1933 beginnen lassen. Sagen weben also ein Tuch, in dem wir unsere Muster einsticken können. Das schöne ist, die Sagenkonflikte sind so lange her, dass wir uns nicht mehr persönlich betroffen fühlen. Trotzdem können wir uns über Themen konstruktiv streiten, die uns heute betreffen.

 

Kurz, indem wir über die Haimonskinder sprechen, sprechen wir über uns selbst. Wenn wir die Geschichten sind, die wir über uns erzählen, wie Erich Zenger sagt, dann tragen wir auch Verantwortung dafür, dass wir die Widerständigkeit des Stoffes erst nehmen, die  Vielfalt der Facetten in eine Gestalt bringen und das Angebot unserer europäischen Partner annehmen, sich mit ihnen auf den gemeinsamen Weg der „via bayard“ zu begeben.  

 

Der französische Romancier und Essayist Pascal Bruckner (*1948) beklagt im April 2012 die Situation Europas „Was so solide schien, ist mürbe, was dauerhaft errungen war, erweist sich als flüchtig. Auch darum schließen sich immer mehr unserer Zeitgenossen in ihre Nationen, Regionen, Familien ein wie vor einem Sturm, der über sie hinwegfegt.“ Er plädiert für ein solidarisches Europa, das seine Energie aus den Ideen der Aufklärung zieht. Die grenzüberschreitende Arbeit in der Region ist entgegen der Befürchtungen Bruckners gerade der Ausgangspunkt für ein aufgeklärtes solidarisches Europa.

BKE – Berufskolleg Ehrenfeld: « Via Bayard ». Georg Kesting

[Europe – Champagne Ardenne] Europe Infos n°66 – Avril 2012

Europe Infos n°66 – Avril 2012

[Europe – Histoire – Patrimoine] Séminaire interfrontalier NOTRE HISTOIRE COMMUNE – France, Allemagne, Belgique, Luxembourg

Document complet à télécharger ici : Séminaire

La Route Européenne des légendes fédérée dans la Ligue de l’Enseignement s’appuie sur les grandes légendes européennes pour établir des circuits de découverte des traces laissées par ces légendes dans les différents pays européens voisins. Elle coopère aussi avec le Groupement européen Ardennes Eifel qui travaille sur la Route Verte de l’Ardenne, le Mouvement Européen qui travaille sur la Route Charlemagne, avec la Via Regia qui travaille sur la voie royale de commerce Est-Ouest, la Via Belgica qui travaille sur la Chaussée Brunehaut, les Chemins de Compostelle… Toutes ces routes sont destinées à faire découvrir le patrimoine culturel commun en Europe. Elles cherchent de façon prioritaire à transmettre cet héritage à un public de jeunes. C’est pourquoi elle proposé à des organisations de jeunesse en Europe un séminaire de réflexion. Cette action est soutenue par le Programme Jeunesse de l’Union Europénne.

Partenaires du séminaire :
Collège professionnel Ehrenfeld de Cologne
Fédération des clubs de jeunes du Grand Duché du Luxembourg
Groupement Européen Ardenne Eifel
Jean Léman, archéologue, intervenant
Coopération avec le CIDEM qui soutient la démarche et met à disposition deux expositions.

NOTRE HISTOIRE COMMUNE
France, Allemagne, Belgique, Luxembourg

Une exploitation pédagogique et touristique
en deux étapes indépendantes en mars et mai
NB: participation gratuite

Période antiquité et Moyen Âge
Semaine du 18 mars (soir) au 24 mars (matin) 2012

Comment positiver notre Histoire commune ?
Des itinéraires culturels européens

L’association de la Route Européenne des Légendes, fédérée dans la Ligue de l’Enseignement, s’appuie sur les
grandes légendes européennes pour établir des circuits de découverte des traces laissées par ces légendes
dans les différents pays européens voisins. Elle coopère aussi avec le Groupement Européen Ardennes Eifel qui
travaille sur la Voie Verte Trans-Ardennes, le Mouvement Européen qui travaille sur la Route Charlemagne, la Via
Regia qui travaille sur la voie royale de commerce Est-Ouest, la Via Belgica qui travaille sur la chaussée Brunehaut
et les Chemins de Compostelle. Toutes ces routes sont destinées à faire découvrir le patrimoine culturel commun
en Europe. Elles cherchent de façon prioritaire à transmettre cet héritage à un public de jeunes. C’est pourquoi
l’association de la Route Européenne des Légendes a proposé à des organisations de jeunesse en Europe un
séminaire de réflexion.

L ’ e m p r e i n t e
Un séminaire européen
Nos quatre pays, la France, l’Allemagne, la Belgique et le Luxembourg, partagent un massif montagneux et
forestier commun appelé l’Ardenne et l’Eifel. Nos frontières l’ont coupé en quatre morceaux. En d’autres temps,
il a été unifié et a connu d’autres frontières. C’est pourquoi nos quatre organismes français, belge, allemand
et luxembourgeois ont décidé de se grouper pour faire découvrir ce patrimoine en proposant de former des
accompagnateurs de jeunes, capables d’utiliser la richesse historique et légendaire de ces lieux dans leurs
animations.
Pour construire une formation
Le Programme « Jeunesse en Action » de l’Union Européenne soutient notre démarche et finance ce premier
séminaire européen de réflexion, destiné à jeter les bases d’une future formation européenne d’animateurs
culturels transfrontaliers, capables d’être des ambassadeurs de leurs territoires vis-à-vis des populations voisines
aussi bien que de touristes lointains.
Débouchant sur un diplôme reconnu
Nous allons nous appuyer sur un diplôme existant en France, le BP JEPS (Brevet Professionnel de la Jeunesse, de
l’Éducation Populaire et du Sport), pour essayer de bâtir les référentiels de compétences dont nous avons besoin
pour ce projet, ainsi que sur les avis des quatre organisations partenaires, afin d’être en mesure par la suite de
bâtir un diplôme européen. Ainsi notre projet peut il être considéré comme un projet pilote.
De Charlemagne à Robert Schuman
En effet, nos territoires sont situés au centre géographique de l’Europe et ont été le théâtre de très nombreux
conflits. C’est là notamment, que le paroxysme de deux conflits mondiaux s’est exprimé. C’est là cependant,
qu’est née la 1ère idée d’Europe. C’est là que tout a commencé et que tout a fini, pour finalement aboutir à une
Renaissance. Réaliser un apprentissage de cette Histoire sur le terrain, ainsi que le prônaient les rénovateurs de la
pédagogie comme Célestin Freinet par exemple, c’est aussi faire découvrir que les mêmes sites ont été le théâtre
de plusieurs conflits, de l’époque des Gaulois jusqu’aux deux conflits mondiaux. Réaliser cet apprentissage en
mettant en place des circuits contés pour restituer cette histoire à partir des traces qui en sont restées, c’est
raconter aux jeunes générations nos Iliades et nos Odyssées.
La géographie a prédestiné ces lieux à être le théâtre de conflits militaires déjà aux périodes gauloises et romaines,
suivies par les invasions barbares (qu’on appelle en Allemagne « la migration des peuples »). Nous sommes aussi
à la jointure d’une ligne de partage entre les langues latines et les langues germaniques.
Relier ces lieux pour restituer ces épisodes, pour ne pas dire ces épopées, c’est aussi s’intéresser à l’Histoire des
Hommes, celle de nos pères, celle de nos mères, de nos grands-mères, de nos grands-pères. C’est aussi raconter,
retrouver, célébrer des actes étonnants, performants, subjuguant, de courage et de lâcheté, d’intuition, de génie,
mais aussi de trahison. Bref, c’est l’Histoire de notre continent qui s’est jouée ici, et même l’Histoire du monde.
Relier ces sites pour raconter ces guerres permet de mieux comprendre d’autres époques, d’autres situations, de
garder le souvenir. Car ce fût aussi la matrice de l’Europe, la 2ème Europe, celle d’aujourd’hui : cette fantastique
expérience pourtant déjà souhaitée en vain par le Roi de France et de Navarre Henry IV, par Michel de Saint
Pierre, par Victor Hugo, par Aristide Briand, Gustav Stresemann et le Comte de Coudenhove-Kalergi, mais jamais
réalisée à ce moment. Il a fallu des souffrances extrêmes, des abominations, mais aussi combien d’héroïsme pour
cette maïeutique.
Remonter à la source peut permettre de relier ce passé avec notre présent, et ceci par delà nos frontières, qui ont
coupé jusqu’à la connaissance de tous ces faits (Légendes comme Histoire).
Ainsi, Français, Allemands, Belges et Luxembourgeois, avons-nous décidé de nous grouper dans ce
séminaire en quatre étapes, pour essayer de relier les différents sites, afin d’en préparer une exploitation
pédagogique, mais aussi touristique, et pour nos quatre peuples et pour tous les autres visiteurs. Car
le monde entier est venu se battre ici, il peut y revenir pour se souvenir, pour découvrir, pour comprendre.
Préparons-nous à les accueillir, ces « touristes de mémoire ».
Au moment où nous allons célébrer le jubilé de Charlemagne mort en 814, en même temps que l’on commémore
le centenaire de la Première Guerre Mondiale, débutant en 1914.
D’ailleurs le lien est à faire, de l’éclatement de l’Empire de Charlemagne lors du Traité de Verdun suite aux
Ruines romaines du relais pour voyageurs de Chameleux installé sur la voie
Reims Trèves
mésententes de ses petits fils, et la Première Guerre mondiale. L’Europe a vécu un millénaire de guerres civiles,
souvent pour savoir à qui appartiendrait la Lotharingie. Ainsi en 814, puis en 1814, et enfin en 1914.
Organisation, Public visé et conditions de participation
Une équipe d’organisation européenne constituée d’un Français, d’un Allemand, d’un Belge et d’un
Luxembourgeois, représentant la Route Européenne des Légendes (F), le Collège Professionnel Ehrenfeld de
Cologne (D), le Groupement Européen Ardenne Eifel (B), et la Fédération des Clubs de jeunes du Grand Duché du
Luxembourg (L). Noel Orsat, Maurice Lotsch, Véronique le Bichot, Jean-Luc Duvivier de Fortemps, ainsi que des
intervenants spécialistes de la période considérée, comme Jean-Pierre Lémant (archéologue).
Le séminaire de réflexion aura lieu en français et en allemand. Il n’est pas indispensable que les participants
disposent de connaissances linguistiques dans les deux langues, car une interprétation consécutive sera assurée
par une animatrice-interprète.
Ce séminaire vise des personnes intéressées par l’Histoire, la littérature, le conte, la formation, les politiques
« jeunesse », et la Construction Européenne. L’inscription doit se faire auprès du partenaire du pays dont on est
ressortissant.
Le transport pour se rendre au lieu de séminaire sera remboursé à 50% selon un barème établi. La Ligue de
l’Enseignement apportera sa compétence en matière d’ingénierie de formation.
Une coopération est établie avec le CIDEM (Civisme et Démocratie) qui soutient la démarche et met à disposition
deux expositions sur le thème de la Résistance en Europe et en Allemagne.
Wie unsere gemeinsame Geschichte positiv betrachten?*
Europäische Kulturstraβen
Der Verein der Europäischen Sagenstraβe, Mitglied im Verband der Ligue de l’Enseignement (Liga für Transmission
und allgemeine Bildung), entwickelt Entdeckungsrundgänge auf den Spuren der groβen europäischen Sagen in den
europäischen Nachbarländern. Er arbeitet des Weiteren mit dem Europaverbund Eifel-Ardennen (Groupement
Européen Ardennes Eifel  ) zusammen, der den Trans-Ardennen-Radweg betreut, mit der Europäischen
Bewegung International (Mouvement Européen), die die Route Charlemagne anbietet, sowie der Via Regia
(Groβe Kulturstraβe des Europarates), der Via Belgica (Römische Heerstraβe Via Agrippinensis) und den Wegen
der Jakobspilger in Europa. All diese Kulturstraβen machen es sich zur Aufgabe, das gemeinsame europäische
Kulturerbe entdecken zu lassen, und streben dabei in erster Linie die Übermittlung dieses Erbes an ein junges
Publikum an. Deshalb hat sich der Verein der Europäischen Sagenstraβe mit dem Angebot einer Ideenwerkstatt
an verschiedene Jugendorganisationen in Europa gewandt.
Ein europäischer Workshop
Unsere vier Länder, Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg, haben ein Gebirgs- und Waldmassiv
gemeinsam: die Region Ardennen/Eifel. Unsere Ländergrenzen schneiden es in vier Teile. Es gab jedoch Zeiten,
in denen es vereinigt war, beziehungsweise anderen Grenzen folgte.
Deshalb, und mit dem Ziel dieses Kulturerbe zugänglich zu machen, haben unsere vier französischen, deutschen,
belgischen und luxemburgischen Organisationen die Entscheidung getroffen sich zusammenzuschließen: Sie
erarbeiten ein Ausbildungsangebots für Begleiter von Jugendgruppen, die in der Lage sein sollen, das historische
und sagenreiche Potential dieser Gebiete in ihr Programm einzubeziehen.
um eine Ausbildung zu konzipieren
Das Programm „Jugend in Aktion“ der Europäischen Union unterstützt unser Vorhaben und finanziert diese
erste europäische Ideenwerkstatt, die die Grundlagen für ein zukünftiges europäisches Ausbildungsprogramm
von grenzüberschreitenden Kulturanimateuren schaffen soll: als kompetente Botschafter ihrer Region, sowohl in
der Begegnung mit den Bewohnern der Nachbarregionen, als auch mit internationalen Besuchern.
und eine anerkannten Abschluss anzubieten
Um den für unser Projekt benötigten Kompetenzrahmen zu definieren, orientieren wir uns an einem in
Frankreich gängigen Ausbildungsmodell, dem BP JEPS (das in etwa einer Meisterprüfung „Jugend, Bildung,
Sport“ entsprechen würde), sowie an den Vorschlägen der vier Partnerorganisationen, um darauf aufbauend
ein europäisch orientiertes Diplom zu konzipieren. In diesem Sinne kann unser Vorhaben als ein Pilotprojekt
bezeichnet werden.
Période Contemporaine – Semaine du Dimanche 20 au Samedi 26 mai 2012
Château le Ridoux au bord de la Meuse et de la Voie Verte
08320 Vireux – Wallerand (entre Givet et Charleville-Mézières)
France
0033(03)24408082
Von Karl dem Großen bis Robert Schuman
Die grenzüberschreitende Ardennen/Eifel-Region liegt de facto im geographischen Zentrum Europas und war
Schauplatz zahlreicher Konflikte. Hier erlebten die beiden Weltkriege ihren Höhepunkt. Hier ist jedoch auch
der erste Gedanke an ein gemeinsames Europa entstanden. Hier hat alles begonnen und alles geendet, um
letztendlich in eine Renaissance zu münden.
Die Entscheidung, diese Geschichte an ihrem Schauplatz selbst zu lehren, so wie es die Reformer der Pädagogik
wie beispielsweise Célestin Freinet forderten, bedeutet auch, die Erkenntnis zu vermitteln, dass dieselben Orte
Schauplatz mehrerer Konflikte gewesen sind, von den Galliern bis zu den beiden Weltkriegen.
Die Entscheidung, diese Geschichtslehre auf Sagenrundgänge aufzubauen, um der gemeinsamen Vergangenheit
anhand der verbliebenen Spuren zu folgen, bedeutet auch, der jugendlichen Generation unsere Iliaden und
Odysseen weiterzugeben.
Durch ihre geographische Lage war der Region Ardennen/Eifel ihre Zukunft als Schauplatz von Militärkonflikten
vorbestimmt, so bereits zu gallischen und romanischen Zeiten, wie später auch während der Völkerwanderung
(die man in Frankreich die „Barbaren-Invasionen“ nennt). Wir befinden uns hier außerdem genau auf der
Trennungslinie zwischen den lateinischen und germanischen Sprachen.
Die Entscheidung, die entsprechenden Orte zu verbinden, um diese Ereignisse – um nicht zu sagen diese Epen –
zu rekonstruieren, bedeutet auch, sich mit der Geschichte der Menschheit zu beschäftigen, der unserer Väter, der
unserer Mütter, unserer Großmütter und Großväter.
Dies bedeutet, über überraschende, manchmal folgenschwere, fesselnde, mutige wie feige, intuitive, geniale,
aber auch verräterische Taten zu berichten, sie wiederzuentdecken und neu zu beleben. In einem Wort, die
Geschichte unseres Kontinents wurde hier geschrieben, ja, selbst unsere Weltgeschichte.
Das Projekt, das Kriegsgeschehen anhand der geographischen Verbindung zu verdeutlichen, ermöglicht es uns,
andere Zeiten und andere Situationen zu verstehen, und die Erinnerung lebendig zu halten.
Denn dies war auch die Matrix Europas, des zweiten Europas, das heutigen: dieses großartige Abenteuer, das
bereits vergeblich von Heinrich IV, König von Frankreich und Navarra, Michel de Saint Pierre, Victor Hugo, Aristide
Briand, Gustav Stresemann und dem Grafen von Coudenhove-Kalergi herbeigewünscht wurde, und doch bis
dahin nie Wirklichkeit geworden war.
Die Geburt Europas führte über extremes Leid, schreckliche Gräueltaten, aber auch unsagbares Heldentum. Die
Rückkehr zum Ursprung kann eine Verbindung zwischen dieser Vergangenheit und unserer Gegenwart schaffen,
und dies über unsere Grenzen hinweg, die bislang bis hin zum Wissen über diese Geschehnisse alles beschnitten
haben (die Sagen wie auch die Geschichte).
Und so haben wir – Deutsche, Franzosen, Belgier und Luxemburger – die Entscheidung getroffen, in dieser
Ideenwerkstatt in vier Phasen zusammenzukommen, um zu versuchen, eine Verbindung zwischen den
verschiedenen Spielstätten der Geschichte herzustellen, und ihre pädagogische und touristische Auswertung
vorzubereiten, sowohl für die Bewohner unserer vier Länder, als auch für alle anderen Besucher.
Denn die ganze Welt ist zu kriegerischen Auseinandersetzungen hier gewesen – mag sie nun zurückkommen, um
sich zu erinnern, um neu zu entdecken, um zu verstehen. Seien wir bereit, sie zu empfangen, diese „Pilger der
Erinnerung“. Heute, da wir an das Jubiläum des Todesjahrs Karls des Großen 814 erinnern, und sich gleichzeitig
der Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 zum hundertsten Mal jährt.
Im Übrigen ist hier durchaus ein Gedankenverbindung herzustellen: Zwischen dem Zerfall des Kaiserreichs Karl des
Großen mit dem Vertrag von Verdun, eine Folge des Zerwürfnisses seiner Enkelsöhne, und dem ersten Weltkrieg.
Europa hat ein Jahrtausend von Zivilkriegen erlebt – häufig motiviert durch die Klärung der Besitzverhältnisse
Lotharingiens. So geschehen: 814, dann 1814, und schließlich 1914.Organisation, Zielgruppe und
Teilnahmebedingungen
Ein europäisches Organisationsteam, bestehend aus einem Deutschen, einem Franzosen, einem Belgier und
einem Luxemburger, als Repräsentanten des Berufskollegs Köln-Ehrenfeld (D), des Vereins der Europäischen
Sagenstraße (F), des Europaverbunds Eifel-Ardennen (B), und des Dachverbands der Jugendvereine Luxemburg
(L). Maurice Lotsch, Noel Orsat, Véronique le Bichot, Jean-Luc Duvivier de Fortemps  ; sowie als Referenten
Spezialisten der betreffenden Zeitspanne, wie der französische Archäologe Jean-Pierre Lémant.
Die Ideenwerkstatt findet auf Französisch und Deutsch statt. Kenntnisse der beiden Sprachen sind wünschenswert,
jedoch nicht unbedingt notwendig, da eine Dolmetscherin alle Teile des Programms konsekutiv dolmetschen wird.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich für Geschichte, Literatur, Sagen und Legenden, Bildungskonzepte,
Jugendpolitik und das Zusammenwachsen Europas interessieren.
Die Anmeldung erfolgt über die Partnerorganisation des jeweiligen Herkunftslandes. Die Fahrtkosten bis zum
Veranstaltungsort werden gemäß einer bestehenden Tarifordnung zu 50% übernommen. Die Ligue de l’Enseignement
unterstützt uns mit ihrer Erfahrung und pädagogischen Kompetenz in Fragen der Ausbildungsorganisation. Es
besteht des Weiteren eine Zusammenarbeit mit dem CIDEM (Gemeinsinn und Demokratie), das unser Projekt
unterstützt und uns zwei Ausstellungsserien zum Thema der Widerstandsbewegungen in Europa und Deutschland
zur Verfügung stellt.
*Andere Version :“Unsere gemeinsame Geschichte :gehen wir sie positiv an“.
Noël Orsat
Association La Route Européenne des Légendes
Relais de la poste aux Chevaux et Messageries Royales
BP 3006 – 08430 Poix-Terron
0033(03)24305150 – 0033(06)76491884
noel_orsat@yahoo.fr
Nöel Orsat
Formateur d’animateurs de rencontres internationales de jeunes
http://chevalbayard.wordpress.com/ et http://fabyrinthe.com
Terry Varenne
Chargée de communication
0669410956
t08.varenne@gmail.com
Coordonnées des organisateurs
BELGIQUE : Ardennes Eifel – Bruno ECHTERBILLE
b.echterbille@frw.be
0032 / 63 44 02 02
DEUTSCHLAND : Berufskolleg Ehrenfeld – Véronique LE BICHOT
lebichot@t-online.de
0049 / 221 31 03 562
0049 / 172 974 28 30
LUXEMBOURG : Daachverband jugendklieb – Maurice LOSCH
maurice.losch@yahoo.de
00352 / 621 215 024
00352 / 26 81 39 68
http://www.daachverband.lu
Mouvement Européen
France
Marne
Sous le patronage de la Représentation de la Commission Européenne en France
Sous le Haut – Patronage de Monsieur Decaux, Membre de l’Académie Française, ancien ministre

Photos prises par Benjamin Stassen
Dessins de Hervé Gourdet, Edmund Blair Leighton
Logo créé par Philippe Boudart
Mise en page réalisée par Terry Varenne

[Europe – Champagne Ardenne] Europe Infos n°62 – Décembre 2011

Cliquez ici pour accèder au .pdf du journal :

Europe Infos n°62 – Décembre 2011

[Europe sociale] 5 décembre 2011 : Journée mondiale du bénévolat – Solidarités Nouvelles face au Chômage : 1200 bénévoles

« Je me considère comme très chanceux d’avoir choisi Solidarités Nouvelles face au Chômage qui m’apporte beaucoup : sentiment de continuer à apprendre et à être utile, rencontres fécondes et souvent joyeuses, valeurs partagées, engagement citoyen dans une association dont le fonctionnement est réellement démocratique. » Jacques, bénévole pour Solidarités Nouvelles face au Chômage.

Le 5 décembre 2011, c’est la journée mondiale du bénévolat.

Vous recherchez le témoignage de bénévoles actifs, engagés de manière concrète ?

L’association Solidarités Nouvelles face au Chômage ( www.snc.asso.fr ) est un réseau de femmes et d’hommes qui, par deux, se mettent à la disposition de demandeurs d’emploi ressentant le besoin d’être accompagnés dans leurs démarches. « Je suis portée par mon engagement, j’y crois et je le fais vivre. » Catherine, bénévole pour Solidarités Nouvelles face au Chômage.

Les bénévoles accompagnateurs, en majorité des actifs formés à nos méthodes, se réunissent chaque mois dans leur ville, leur quartier ou leur entreprise pour réguler les accompagnements. « Notre groupe est un vrai bonheur et chaque accompagnement est l’occasion d’apprendre le regard de l’autre. » Danielle, bénévole pour Solidarités Nouvelles face au Chômage.

Solidarités Nouvelles face au Chômage, créée il y a 26 ans, regroupe aujourd’hui 1200 bénévoles accompagnant 2100 demandeurs d’emploi avec un taux d’issues positives de 60%. De plus, grâce à ses 3 000 donateurs privés, Solidarités Nouvelles face au Chômage crée et finance des emplois dans des associations partenaires pour des personnes accompagnées par son réseau.

Selon Gilles de Labarre, son président, Solidarités Nouvelles face au Chômage, « permet à chaque bénévole de tisser des liens, de s’engager dans une véritable relation de réciprocité et de redonner du sens au mot fraternité. »

source : http://www.ressources-solidaires.org/5-decembre-2011-Journee-mondiale-du-benevolat-Solidarites-Nouvelles-face-au-Chomage-1200-benevoles#.TtNbpDjU8lg

[Echanges franco-allemands] Jeunes stagiaires allemands ch entreprises rémoises elec metal

Le Mouvement européen Marne (MEM), dans le cadre d’un échange franco-allemand sur le thème de la formation professionnelle et de la culture européenne, cherche des entreprises rémoises volontaires pour accueillir 10 jeunes stagiaires  pour un stage d’immersion en entreprise. La réciprocité faisant, de jeunes rémois pourront faire de même l’année prochaine à Cologne. Seul l’accueil et le tutorat sont à prendre en charge par l’entreprise. L’hébergement et les repas sont pris en charge par le MEM.

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